Klaus Schein – Begründer des Cocreatings Konzepts
Cocreatings sind die Arbeitsweise, mit der Unternehmen Zusammenarbeit in gemeinsame, messbare Wertgestaltung verwandeln.
Warum ich Cocreatings entwickelt habe
Ich habe in vielen Projekten erlebt, wie viel Zeit, Energie und Leidenschaft in die Zusammenarbeit fließt – in Projekten mit OEMs, Zulieferern, Dienstleistern, Start-ups und internen Schnittstellen. Und trotzdem blieb oft unklar, welcher konkrete Wert dabei für den Kunden, das Geschäft und das Ökosystem entsteht.
An einem Punkt wurde mir klar: Wir brauchen einen Arbeitsmodus, der diese Energie bündelt. Einen Modus, in dem sich Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und Unternehmen nicht nur austauschen, sondern gemeinsam Wertpfade gestalten – mit klarer Fragestellung, klarem Rahmen und klaren Belegen. Aus dieser Erfahrung sind Cocreatings entstanden.
Cocreatings sind für mich eine klare Antwort auf eine einfache Frage:
Wie können wir die Zusammenarbeit gestalten, damit für alle Beteiligten ein sichtbarer Wert entsteht?
Drei Elemente sind dabei zentral:
Cocreatings bilden somit die kleinste Einheit eines VIA-Rhythmus: Value, Ideation, Action. Ein definierter Teil der Arbeitszeit wird bewusst in diese Einheiten investiert, damit aus Zusammenarbeit belegbare Wirkung entsteht.
Aus meiner Sicht bringen Cocreatings drei Dinge zusammen, die in vielen Organisationen getrennt laufen:
Cocreatings stehen nicht im Widerspruch zu Ihren bestehenden Ansätzen. Im Gegenteil:
So entsteht ein Zusammenspiel: Cocreatings erzeugen neue Lösungen und Belege, Lean stabilisiert und skaliert, Obeya hält den Überblick, agile Arbeitsweisen sorgen für Takt und Design Thinking für Tiefe in der Problemanalyse.
Ein Einstieg in Cocreatings muss kein Großprogramm sein. Oft reicht ein klarer Fokus und ein mutiger Pilot.
Gemeinsam definieren wir Wertfragen, wählen passende Themen aus, gestalten erste Cocreatings und richten eine einfache „Wall of Proof” ein. Nach wenigen Wochen lässt sich sehen, ob und wie sich die Time to Proof, die Qualität der Ergebnisse und die Zusammenarbeit verändern.
Wenn Sie eines dieser Felder wiedererkennen, reicht oft schon ein erstes gemeinsames Pilotprojekt, um den Unterschied zu erleben.
Ich verstehe Cocreatings als Einladung:
Wenn Sie spüren, dass die Zusammenarbeit in Ihrem Umfeld mehr Potenzial hat, als heute sichtbar wird, lohnt sich ein Gespräch.
Klaus Schein
Begründer des Cocreating-Konzepts
Ich arbeite mit Unternehmen, die gemeinsam Wert gestalten wollen – mit Klarheit, Evidenz und Respekt für alle Beteiligten.
Ein gemeinsames Verständnis von Cocreating entwickeln, an echten Themen arbeiten und einen ersten Rhythmus für den Einsatz im eigenen Unternehmen definieren.
09:00 – 09:30 Ankommen, Kontext, Zielbild
Kurzvorstellung der Teilnehmenden, Erwartungen einsammeln. Gemeinsame Wertfrage für den Tag schärfen: „Was soll sich durch Cocreatings für Kunden, Partner und unser Geschäft konkret verbessern?”
Output: Gemeinsame Tages-Wertfrage auf einem Board.
09:30 – 10:30 Impuls: Warum Cocreatings – vom Projekt zum Wertpfad
Kurzinput: Von Besprechung zu Wertschöpfung, CVC-Logik, VIA-Zeit.
Vorstellung des Cocreating-Konzepts mit Fokus auf Commitment, Ownership, Co-Creation, Reflexion, Evidenz, Augenhöhe und Time-to-Market.
10:30 – 10:50 Pause
10:50 – 12:15 Cocreating Sprint 1: Arbeiten an einem echten Use Case
Auswahl von ein bis zwei realen Wertfragen aus den Bereichen Vertrieb, Service, Entwicklung oder Partnerbeziehungen.
Output: 1–2 konkrete To-Prove Sets, inkl. Verantwortliche, Zeit, erwarteter Nutzen.
12:15 – 13:15 Mittagspause
13:15 – 14:00 Auswertung Sprint 1 und erste Wall of Proof
Kurze Pitches aus den Gruppen: Wertfrage, Ansatz, geplanter Proof.
Output: Erste Version der Wall of Proof, sichtbar für alle.
14:00 – 15:10 Cocreating Sprint 2 – Fokus Zeit, Verantwortung, Partner
Zweite Runde mit neuen oder vertieften Themen, diesmal mit explizitem Fokus auf Time-to-Market, Governance und Partnerrolle. Bearbeitung der Fragen:
Output: Weitere To-Prove-Sets inkl. Skizze, wie Partner einbezogen werden.
15:10 – 15:30 Pause
15:30–16:15 Verankerung: Vom Tag in den Alltag
Gemeinsame Erarbeitung: Wo verankern wir Cocreatings im Rhythmus (z. B. pro Woche ein Slot je Schlüsselteam, gekoppelt an Obeya, KAM oder Programmsteuerung)?
Output: Vorschlag für einen festen Cocreating-Rhythmus und Rollenbild im Unternehmen.
16:15 – 17:00 Abschluss: Entscheidung, Next Steps, Commitment
Sammlung der wichtigsten Learnings:
Output: Klar definierter Startplan (Themen, Termine, Verantwortliche) und persönliches Commitment der Teilnehmenden.
Dauer: 1 Tag
Budget: Auf Anfrage
Um die nächsten Schritte zu planen und einen geeigneten Termin für einen Video-Call zu vereinbaren, teilen Sie uns bitte mit, wann es Ihnen am besten passt. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!
Klaus Schein
Tel.: 0173 2549448
E-Mail: klaus.schein [at] agilitywork.com