Co-Creation Kulturmodell

Leitfaden für Kreativität und Zusammenarbeit in Organisationen

Co-Creation Kulturmodell

Das Co-Creation Kulturmodell ist ein strategisches Instrument zur Schaffung einer kohärenten Teamkultur. Es hilft, kulturelle Aspekte gezielt zu steuern und sicherzustellen, dass die Teammission in der gesamten Organisation verstanden und verinnerlicht wird. Dieser Kulturwandel fördert die Innovationsfähigkeit und stärkt die Zusammenarbeit, was entscheidend zum Erfolg von Co-Creation-Projekten beiträgt.

Co-Creation Kulturmodell
Co-Creation

Warum ist Kultur so wichtig?

Die Organisationskultur spielt im Kontext von Co-Creation eine entscheidende Rolle, da sie das Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern maßgeblich beeinflusst. Verhaltensnormen, Erwartungen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit hängen stark von der Kultur ab. Nur mit einem umfassenden Verständnis dieser Zusammenhänge kann eine neue Kultur geschaffen werden, die die Voraussetzungen für erfolgreiche Co-Creation-Prozesse schafft.

Die Kultur beeinflusst das Vertrauen, die Offenheit, die Kooperationsbereitschaft, die Lernbereitschaft und die Werte in der Organisation, was sich direkt auf die Fähigkeit zur Co-Creation auswirkt. Auch die Identität und das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter werden durch die Kultur geprägt und können die Motivation zur aktiven Teilnahme an Co-Creation-Projekten fördern oder hemmen. Insgesamt ist die Organisationskultur der Schlüssel zur Schaffung eines Umfelds, das Co-Creation fördert und erfolgreich umsetzt.

Kulturwandel

Co-Creation Kulturmodell

Die fünf Dimensionen des Co-Creation Kulturmodells

Das Co-Creation Kulturmodell umfasst fünf zentrale Dimensionen, die eine kohärente und nachhaltige Teamkultur fördern:

  1. Kultur: Die Gesamtkultur der Organisation bildet den Rahmen, in dem Co-Creation stattfindet. Dazu gehören sichtbare Artefakte, Werte und tief verwurzelte Überzeugungen.
  2. Mission: Die Mission des Teams dient als Leitstern, der Identität und Zweck stärkt. Dies steigert die intrinsische Motivation der Teammitglieder und trägt zur erfolgreichen Umsetzung von Co-Creation-Projekten bei.
  3. Use Cases: Interne und externe Anwendungsfälle bieten wertvolle Gelegenheiten zum gemeinsamen Lernen, Experimentieren und Handeln. Diese Gelegenheiten fördern das gewünschte Teamverhalten und stärken die Kundenbeziehungen.
  4. Team: Die Zusammenstellung eines vielfältigen, interdisziplinären Teams, das unterschiedliche Persönlichkeiten und Fähigkeiten einbringt, fördert Synergien und ermöglicht die Entwicklung innovativer Lösungen. Die Lösung von Konflikten und die Stärkung der Teamdynamik sind entscheidend.
  5. Verhalten: Das Verhalten des Teams ist entscheidend für den Erfolg. Dies beinhaltet die Förderung von erwünschtem Verhalten und Maßnahmen zur Korrektur oder Verhinderung von kontraproduktivem Verhalten.
Co-Creation Kulturmodell

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Klaus Schein

Tel.: 0173 2549448

E-Mail: klaus.schein [at] agilitywork.com

 

Die Veränderung des organisationalen Verhaltens und die Etablierung einer Kultur, die Co-Creation aktiv fördert, erfordert die gezielte Anpassung verschiedener kultureller Elemente. Dazu gehören die Mission, die Artefakte (Raum und Governance), Werte, Prinzipien und tief verwurzelte Grundüberzeugungen (vgl. Kulturmodell von Edgar Schein) und natürlich das Team.

Die These unterstreicht die Notwendigkeit einer zielgerichteten und umfassenden Strategie des Kulturwandels, um das gewünschte Verhalten zu erreichen und Co-Creation in einer Organisation zu fördern.